Manuela Schmidt, Jg. 1985

Manuela Schmidt

Ich male seit ich klein bin. Nach der Schulzeit habe ich eine Ausbildung als Tierarzthelferin gemacht. Jetzt bin ich alleinerziehende Mama von zwei bezaubernden Kindern. In meinem Leben ist alles anders gelaufen, als ich es mir vorgestellt hatte. Meine Wunschvorstellung war immer; Mann, Kinder, Haus und Hund. Die Realität sieht so aus: kein Mann, Kinder, Wohnung und ein Kind mit Tierhaarallergie.

Es war und ist für mich ein langer Weg, das Geschehene zu verarbeiten und damit zurecht zu kommen, auf welchem mich das Malen seit jeher begleitet hat.

Im Jahr 2013 kam ich durch eine Freundin in die Rote Katze, die für mich mittlerweile ein zweites Zuhause geworden ist. Nicht dass ich ständig dort wäre, nein gefühlsmäßig – wobei ich wahrscheinlich öfter da wäre, wenn es zeitlich ginge.

Dort fühle ich mich wohl unter all den netten Menschen, die mich nicht schräg anschauen, wenn ich mal nicht so „funktioniere“ wie ich sollte, sondern mich in den Arm nehmen. Dort kann ich auch meiner Kreativität freien Lauf lassen und mich mal zwei Stunden nur mit dem Malen beschäftigen.

Mit meinen Arbeiten habe ich seit 2013 an Ausstellungen der Ateliergemeinschaft Rote Katze teilgenommen. Als Techniken verwende ich vor allem Acrylfarben auf Leinwand und Aquarellstifte auf Papier.

Malen ist inzwischen ein fester Bestandteil meines Lebens, den ich nicht mehr missen möchte.