Petra Blume, Jg. 1963

Petra Blume

Viel Spaß am Malen hatte ich schon als Kind, so gehörte Kunst zu meinen Lieblings- fächern. Bewundert habe ich damals meine Nachbarin, die viele Alltagsgegenstände und Möbel kunstvoll mit Blumenmotiven verzierte. Unter ihrer Anleitung habe ich mit 12 Jahren ein Kaffeeservice bemalt.

In den Jahren danach blieb durch Ausbildung, Beruf (Krankenschwester) und Familie wenig Zeit zum Malen.

Irgendwann habe ich dann mal spontan zu Pinsel und Farbe gegriffen und ein Bild für’s Kinderzimmer gemalt. So ging es dann los. Es wurden immer mal wieder Wünsche an mich herangetragen, ob ich dieses oder jenes malen könne. So entstanden erste Bilder, der Farbenvorrat wurde größer – und ich bekam eine Staffelei geschenkt.

Heute geht es für mich ohne Malen gar nicht mehr. Seit 2015 bin ich in der Ateliergemeinschaft Rote Katze aktiv. Meist male ich einfach so drauf los, manchmal steht aber auch schon vorher fest, wo es hingehen soll. Am liebsten male ich Farbenfelder in allen möglichen Variationen, probiere aber auch gern Neues aus. So arbeite ich nicht nur gern mit Pinsel und Farbe, sondern benutze auch andere Materialien zum Gestalten meiner Bilder, wie z. B. Strukturpasten und Pappmaché.

Mehrfach habe ich schon an Ausstellungen der Roten Katze teilgenommen.

Beim Malen kann ich meinen Gedanken freien Lauf lassen, Gefühle verarbeiten oder einfach nur abschalten.